EU-Vorschriften können auf den ersten Blick einschüchternd wirken – insbesondere, wenn bei Nichteinhaltung Geldstrafen drohen. In diesem Artikel nehmen wir eine positive Perspektive ein und erklären Ihnen, wie Vorschriften Ihr Unternehmen stärken können. Wir sind der Meinung: Regulierungen sind etwas Gutes. Die neuen sicherheitsorientierten Vorgaben der EU sollen das Sicherheitsniveau in zahlreichen Unternehmen und Branchen verbessern.

Mehr Sicherheit bedeutet ein geringeres Risiko für Angriffe, Datenverluste und Negativschlagzeilen – und fördert eine sicherheitsbewusste Unternehmenskultur auf allen Ebenen. Gleichzeitig wissen wir, dass gesetzliche Anforderungen oft komplex und schwer verständlich sein können. Genau hier kommen wir ins Spiel: Wir unterstützen Sie und Ihr Unternehmen dabei, sich in diesem Regulierungsumfeld zurechtzufinden. Lassen Sie uns vier zentrale Vorschriften und Richtlinien genauer betrachten, die Unternehmen heute, morgen und in Zukunft betreffen.

Die DSGVO zählt nach wie vor

Vor einigen Jahren wurde die DSGVO fast wie ein neues Jahrtausend-Problem behandelt: Ab einem bestimmten Stichtag mussten Unternehmen die volle Kontrolle über ihre Nutzerdaten haben – andernfalls drohten hohe Geldstrafen. 

Dank großer Anstrengungen haben die meisten Unternehmen die DSGVO heute im Griff, zumindest wenn sie in der EU ansässig sind oder hier bedeutende Geschäftsaktivitäten haben. 

Als europäisches Unternehmen unterstützt Pointsharp zahlreiche Kunden bei der Umsetzung ihrer DSGVO-Strategien. Unser besonderer Fokus liegt darauf, die E-Mail- und Dateiübertragungen von Unternehmen DSGVO-konform zu gestalten. Dafür bieten wir sichere, verschlüsselte und nachverfolgbare Dateiübertragungen, die direkt in die E-Mail-Clients der Nutzer integriert sind – inklusive E-Mail-Klassifizierung. Für Unternehmen mit besonders hohen Sicherheitsanforderungen bieten wir außerdem On-Premises Exchange-Schutz mit fortschrittlicher Inhaltsfilterung für mobile Geräte. 

Auf der Nutzerebene helfen wir Unternehmen, das Identity Lifecycle Management zu automatisieren. Dies ist besonders wichtig, wenn ein Mitarbeiter das Unternehmen verlässt: Unsere Lösungen sorgen dafür, dass alle Zugänge rechtzeitig und sicher gesperrt werden und keine Nutzerdaten länger als nötig gespeichert bleiben.

Waving EU flag
Hands holding Euros

DORA stärkt die Finanzbranche

Die Digital Operational Resilience Act (DORA) trat am 17. Januar 2025 in der gesamten EU in Kraft. Ziel dieser Verordnung ist es, die Cybersicherheit in der Finanzbranche nachhaltig zu verbessern. Konkret bedeutet dies, dass betroffene Unternehmen ihre Sicherheits- und Risikomanagementstrategien optimieren müssen. Zudem müssen sie sicherstellen, dass auch Drittanbieter von Technologien und Lösungen die gleichen Vorschriften einhalten.

Als europäischer Cybersecurity Anbieter hat Pointsharp intensiv daran gearbeitet, den DORA-Anforderungen gerecht zu werden. Heute bieten wir bereits konforme Lösungen für zahlreiche Finanzunternehmen an – und sind bestens darauf vorbereitet, auch weitere Organisationen bei der Umsetzung zu unterstützen. 

NIS2 ist der nächste Schritt

Die Network and Information Systems Directive (NIS2) ist seit Oktober 2024 in Kraft und wird nun in den nationalen Gesetzen der EU-Mitgliedstaaten verankert. Die Richtlinie weist viele Parallelen zu DORA auf, betrifft jedoch eine deutlich größere Anzahl von Unternehmen und Organisationen.

Bei Pointsharp haben wir uns lange auf diese Richtlinie vorbereitet. Unsere Lösungen gehen über die geforderten Standards hinaus, und wir unterstützen betroffene Unternehmen mit Webinaren, Schulungen und Präsentationen auf zahlreichen Cybersecurity Events in ganz Europa. Unsere flexiblen Sicherheitslösungen bieten geschützten Zugriff auf jede IT-Infrastruktur sowie einzigartigen MFA-Schutz für On-Premises Exchange-Server. Zudem ermöglichen unsere Lösungen detaillierte Protokolle für Risikoanalysen und Berichterstattung, um Unternehmen bei der Einhaltung der Vorschriften bestmöglich zu unterstützen.

Healthcare person using his mobile phone
Swedish forrest landscape

eIDAS – Die Zukunft der digitalen Identität

Elektronische Identifizierung (eID) wird das digitale Leben aller EU-Bürger erheblich vereinfachen – und das auf gesamteuropäischer Ebene. Die eIDAS-Verordnung ist zwar noch einige Jahre von der vollständigen Umsetzung entfernt, doch langfristig wird sie ein integraler Bestandteil unseres Alltags werden.

Als Unternehmen mit schwedischen Wurzeln wissen wir bereits, welche positiven Auswirkungen eID haben kann – in Schweden gehört es längst zum täglichen Leben. Pointsharp spielt seit Jahren eine führende Rolle bei der Einführung von eIDs in Unternehmen. Schon früh haben wir an der Entwicklung von EFOS, dem nationalen eID-System für den schwedischen Gesundheitssektor, mitgewirkt. Im vergangenen Jahr waren wir zudem eines der ersten Drittunternehmen, das von Digg, der schwedischen Behörde für digitale Verwaltung, die Zulassung zur Ausstellung von organisatorischen eIDs erhalten hat.

Dank dieser Erfahrung sind wir optimal aufgestellt, um europäische Unternehmen bei der Einführung von eIDs im Allgemeinen und eIDAS im Speziellen zu unterstützen – sobald die Zeit dafür gekommen ist. 

Wir begleiten Sie auf Ihrem Weg zur Compliance 

Als europäisches Cybersecurity-Unternehmen mit Standorte in Schweden, Deutschland und Dänemark sowie einem Netzwerk lokaler Partner in ganz Europa wissen wir, was es bedeutet, lokale Gesetze, EU-Richtlinien und übergeordnete Vorschriften einzuhalten. Unsere Lösungen werden ausschließlich innerhalb Europas entwickelt und betrieben, was uns hilft, höchste Compliance-Standards zu erfüllen. Zusätzlich zu unseren eigenen Sicherheitslösungen bieten unsere Partner umfassende Compliance-Beratung, um Ihnen den Weg zur Compliance noch einfacher zu gestalten. Unsere flexiblen Lösungen sind darauf ausgelegt, Ihre bestehende Infrastruktur zu ergänzen und zu optimieren. Es ist nicht nötig, Ihre aktuellen Systeme vollständig zu ersetzen – wir helfen Ihnen, sie sicherer und effizienter zu machen.